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Vita

 

Hans Kraus-Hübner

studierte an der Hochschule für Musik in München mit Ausbildung in den Fächern Klavier, Violine und Orgel Schulmusik, es folgte ein musikwissenschaftliches Studium an der Universität Regensburg mit einem Lehrauftrag für Kontrapunkt.

In dieser Zeit entstanden zwei sinfonische Werke, das „Konzert für Orchester und Schlagzeug“  und „Pulsation“ für großes Orchester.

Ein weiteres vokal-sinfonisches Werk, die „Rhapsodie Cantabile für Mezzosopran und Orchester“ wurde zum 10.  Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2005 mit dem Kammerorchester Bad Brückenau unter Prof. Ulf Klausenitzer uraufgeführt, weitere Aufführungen dirigierte Prof. J. Blank mit dem Orchester der  Bayerischen Kammerakademie in Erlangen und im Schwarzenfelder Musiksommer.

Durch die Hinwendung zum Oratorium entstand eine Neuvertonung der Texte des „Ordo Virtutum“ der Hildegard v. Bingen. Die Uraufführung dieses Werkes, in dem auch die mittelalterliche Münchner Gruppe „Estampie“ mitwirkte, fand  im Kloster Bingen statt. Weitere Aufführungen erfolgten in ganz Deutschland.

Die Oratorien „Zeitenwenden“ und „Legende der Hl. Walburga“ mit den Texten des Schriftstellers Reinhard Knodt gelangten in Altdorf, Heidenheim und Eichstätt  im Rahmen des Fränkischen Sommers zu Aufführungen.

 

Das Stadttheater Fürth gab zur 1000-jährigen Feier der Stadt die Oper „Ganna oder die Wahnwelt“ in Auftrag. Das Libretto, das den Roman „Joseph Kerkhovens dritte Existenz“ des in Fürth geborenen Dichters Jacob Wassermann zum Sujet nahm, schrieb der Schriftsteller Jörg Gronius. Es spielten die Nürnberger Sinfoniker unter dem Dirigat von Frank Strobel.

 

Die intensive Beschäftigung mit der Opernthematik und die Zusammenarbeit mit dem Ensemble „Pegnitzschäfer Klangkonzepte“ unter der Leitung von Wilfried Krüger ließ zunächst eine musikalische Skizze über das Leben des Dichters Georg Trakl entstehen, die in einer ausgearbeiteten Version „Liebesfluch“ für Kammerorchester zu den Traklfestspielen in Salzburg 2014 szenisch uraufgeführt werden konnte. Es dirigierte Marino Formenti, Regie führte Bruno Berger-Gorski.

 

Das Dehnberger Hoftheater Lauf gab den Auftrag zur Kinder –und Familienoper „Oh, wie schön ist Panama“, unter der Regie von Andrea Mellis. Die Oper Bonn übernahm das Werk in den Spielplan.

Aus der Zusammenarbeit mit Irene Kurka und Bhawani Moennsad entstehen immer wieder vokale Konzerte in Ensemblebesetzung mit ausgesuchten Texten von Michael Zeller, Gerhard Falkner und Peter Horst Neumann .

Die Beschäftigung mit experimenteller Live-Elektronik in Verbindung mit akustischen Instrumenten z.B. Horn, Klarinette und Orgel läßt neue Klangerfahrungen entstehen.

 

Während seiner Unterrichtstätigkeit in Altdorf veranstaltete er etliche Jazz- Kurse in Zusammenarbeit mit der MJD (Musikalischen Jugend Deutschlands) und trat mit der Rock-Jazz-Formation „Ex Ovo Pro“, in der ursprünglich auch der Saxofonist Klaus Kreuzeder mitwirkte bei Jazzfestivals (unter anderem in Burghausen) auf.

Rundfunkaufnahmen des BR Studio Nürnberg und des SWR folgten.

 

Unter dem Namen Art Forland veröffentlicht er CDs mit elektronischer Musik.

 

Für die Regisseurin Andrea Morgenthaler und die Regisseure Christian Weisenborn und Jörg Grünler komponierte er Filmmusiken z. B.  zum  Dreiteiler „Goebbels“ (erhielt den Bayer. Fernsehpreis),  „Legenden“, „Joana und die Mächte der Finsternis“, „Geschichten von Anderswo“, „Anderland“ und „Clown und Co“ (ARD und BR ).

Er schrieb die Musik für das Hördrama „Königshaut“ des Schriftstellers Wolfsmehl mit den Sprechern Klaus Maria Brandauer, Walter Schmidinger und Dietmar Mues. Die gesungenen und gesprochenen Texte, im Hamburger Chameleon Studio aufgenommenen, sind auch auf CD erschienen.